Nimmersatt + Hungermatt


Ein Buch, das Mut macht ...

„Nimmersatt und Hungermatt“ ist ein ungewöhnlicher literarischer Ratgeber, der in phantasievollen Kurzgeschichten dazu anregt, Essstörungen zu begreifen und zu bewältigen. Dabei geht das Buch sowohl auf Magersucht und Bulimie, als auch auf Binge Eating und Adipositas ein.


»Ungestüm und engagiert.« (Psychologie heute)


»Beinahe körperlich spürbare Einfühlungstiefe.« (die Standard)


»Die hoffnungsvolle Perspektive einer mutigen Veränderung.« (WeiberDiwan, Wien)

 

Mein 2007 erschienenes Buch "Nimmersatt und Hungermatt" mit Kurzgeschichten zum Thema Essstörungen verliert leider nicht an Aktualität. Seit 12 Jahren bin ich mit der dazugehörigen Intermedialen Lesung zur Prävention in vielen deutschen Städten unterwegs.

 

Durch die Schließung des Münchener Verlags Frauenoffensive ist das Buch seit zwei Jahren nur noch antiquarisch erhältlich (ISBN 978-3-88104-377-9), dafür aber unschlagbar günstig in den einschlägigen Online-Portalen.
Die Intermediale Lesung wird davon unabhängig weiter aufgeführt (zuletzt 2018 in Münster und Emsdetten).

Für 2019 ist eine erweiterte Auflage als E-Book (und vielleicht auch nochmal als Print) geplant.


Ungewöhnliche Bücher verlangen ungewöhnliche Lesungen...

Die Intermediale Lesung zum Buch »Nimmersatt und Hungermatt« erzählt mit Kurzgeschichten, Fotoprojektion, Musik- und Tanzelementen von Essstörungen und deren Bewältigung.

Für die Fotos zur Intermedialen Lesung konnte der Kölner Fotograf Christoph Müller gewonnen werden, der sich bereits vor Jahren als Filmemacher mit dem Thema Essstörungen auseinandergesetzt hat.

Mit verschiedenen Schauspielerinnen entstanden abstrakte und konkrete Fotos zu den Geschichten des Buches (Frauenkörper, Essen, Waage, Spiegel etc.), die dann während der Lesungen auf eine weiße Leinwand projiziert werden. Die Autorin wird dabei in einem weißen Kleid vor der Leinwand selbst zum Teil des Bildes. Je nach Foto verschwimmen die Übergänge zwischen realer Autorin und Projektion, Körper gehen ineinander über und dadurch entstehen Effekte, die der verzerrten Wahrnehmung essgestörter Menschen nahe kommen.

 „Die Künstlerin trägt ein langes weißes Kleid; ein weißer Regenschirm dient als Requisite. Oft verschmilzt sie regelrecht mit den gezeigten Fotos und Schattenrissen, ihr Körper wird zu einem Teil der Projektionsfläche. Eine weitere Allegorie? (...) Der Spuk ist vorüber, die Ketten sind gesprengt. Das Publikum verharrt zwar in Stille, aber man kann förmlich spüren, wie sich Spannung löst. Die Autorin tanzt auf der Bühne, und im Lichtkegel erscheinen Wörter der Versöhnung." 

(Stadt Heidelberg in ihrer Dokumentation zur Lesung)



Presse

Im Laufe der Jahre sind viele Rezensionen zu meinem Buch und viele Artikel zu der Intermedialen Lesung erschienen. Stellvertretend für diese Artikel gibt es hier ein Interview aus dem Jahr 2016, in dem ich im Vorfeld zu meiner Lesung in Iserlohn etwas mehr zu den Hintergründen von Buch und Lesung und zu meiner sonstigen Arbeit verraten habe.
Herzlichen Dank an den Redakteur Herrn Ruthmann für die Erlaubnis, dieses Interview auf meine Website zu stellen!

Interview mit Marina Jenkner in "Der Bote" vom 20. Juli 2016

(im Vorfeld der Intermedialen "Nimmersatt+Hungermatt"-Lesung im Parktheater Iserlohn)